Weniger beschäftigt

»Ich bin beschäftigt.« Sicherlich hast du das selbst schon mal gesagt. Und wahrscheinlich viel öfter gedacht. Da praktisch jeder beschäftigt ist, könnte man meinen, dass es so sein muss. Doch beschäftigt zu sein, ist keine Notwendigkeit. Es ist nicht unausweichlich. Jeder von uns kann ganz bewusst Schritte in Richtung eines weniger beschäftigten Lebens tun. Wünscht du dir ein wenig Inspiration, wie du das schaffst? Na dann los.

Beschäftigt zu sein, ist eine Entscheidung

Vielleicht stößt diese Aussage bei dir auf Widerstand. Doch wenn wir mal ganz ehrlich sind, ist da eine Menge dran. Das meiste was du täglich tust, musst du nicht tun. Du könntest auch anders handeln. Natürlich hätte das Konsequenzen. Doch du könntest anders handeln. Du entscheidest dich also dazu, das zu tun, was du tust. Du entscheidest dich, beschäftigt zu sein. Wenn wir dies akzeptieren, kann es schon einen großen Unterschied bei uns machen.

Prioritäten richtig setzen

Letztendlich geht es nicht darum, dass wir viele Sachen tun. Das Problem ist, dass wir oft Sachen tun, die keine große Bedeutung haben. Wenn wir einfach nur beschäftigt sind, tun wir Sachen, die nicht wichtig sind. Indem du dir deinen Prioritäten bewusst wirst, kannst du dich auf die wichtigen Sachen fokussieren.

Beschäftigt zu sein, ist nichts Erstrebenswertes

Lass uns aufhören, beschäftigt zu sein, als etwas Tolles zu sehen. Lasst uns mit der Verherrlichung aufhören. Teilweise bekommt man den Eindruck, dass es erstrebenswert wäre, beschäftigt zu sein. Doch das ist es nicht. Es ist erstrebenswert, Werte, Ziele und Prioritäten zu haben und sich auf diese zu fokussieren.

Weniger Dinge

Wenn wir weniger Dinge haben, verbringen wir weniger Zeit und Energie mit kaufen, pflegen und organisieren. Weniger Dinge mehr Zeit. Weniger Dinge weniger beschäftigt. Im Grunde ganz simpel.

Raum im Tagesablauf schaffen

Wir können uns einfach mal bewusst Zeit für Nichts nehmen. Es ist irgendwie traurig, wenn wir Nichts tun einplanen müssen. Doch wenn es hilft, sollten wir dies tun. Indem wir uns solche Zeiten nehmen, schaffen wir bewusst Raum zum Nachdenken. Raum in dem sich Sachen entwickeln können. In denen wir uns entwickeln und entfalten können. 

Nein sagen

Oft sind wir gar nicht so beschäftigt, weil wir uns selbst so viel vornehmen. Andere schieben uns Sachen auf den Teller. Lass dir von anderen nicht Aufgaben und Verpflichtungen aufdrängen. Lerne, Nein zu sagen. So hast du mehr Zeit für andere Sachen.

Sachen unerledigt lassen

Es muss nicht immer alles erledigt werden. Manch einer kann nichts unerledigt lassen. Doch teilweise passiert absolut nichts Negatives, wenn manche Sachen unerledigt bleiben. Das ist eine absolut legitime Option. Nur weil wir etwas machen können, heißt es nicht, dass wir es auch tun sollten.

Wichtige Sachen voranbringen

Wenn du die wichtigen Sachen voranbringst, hilft es dir oft, einfacher loszulassen. Andersherum funktioniert es genauso. Wenn du ständig nur mit unwichtigen Dingen beschäftigt bist, hast du schnell das Gefühl, nicht vorwärts zu kommen. Dann fällt es dir auch schwerer loszulassen. Kein Wunder, dass du dann immer beschäftigt bist. Das Wichtige bleibt ja auch immer liegen.

Ein paar Änderungen in unserem Mindset können schon einen riesigen Einfluss auf unser Leben haben. Wie ist deine Einstellung zum Beschäftigt sein? Was identifizierst du damit? Ist dir bewusst, dass es völlig OK ist, ein simples Leben zu führen und dabei glücklich zu sein? Denn das ist es.