Zwei Welten

Dein Bild von dir stimmt selten mit dem Bild anderer von dir überein.

Du erlebst dich durch deine Gedanken und Gefühle.

Der Rest der Welt erlebt dich durch deine Handlungen.

Sei dir dieses Unterschieds immer bewusst. Immer wenn du dich unverstanden fühlst, frage dich: Habe ich meine Gedanken und Gefühle ausreichend geteilt? Versuche ich, die Gedanken und Gefühle meines Gegenübers ausreichend zu ergründen?

2 der wichtigsten Fragen im Marketing

Es gibt viele Fragen, die im Marketing von Bedeutung sind. Doch folgende 2 Fragen sind besonders wichtig:

Für wen ist es?
Wofür ist es?

Wen möchtest du erreichen? Für wen ist deine Arbeit oder dein Produkt gemacht? Welche Wünsche, Ängste und Bedarfe haben sie? Sicherlich, wir können von der Zielgruppe sprechen. Doch sei dir bewusst, es geht immer um Menschen.

Was möchtest du damit erreichen? Warum gibt es deine Arbeit oder dein Produkt? Was ist dein Purpose? Was ist die Veränderung, die du sehen und bewirken möchtest?

Wir können uns diese beiden Fragen, bei allem stellen, was wir tun. Für wen? Wofür? Das könnte einen riesigen Unterschied bewirken, was und wie wir Dinge tun.

Wie du startest

Etwas zu starten, ist schwer. Wir müssen durchbrechen, was wir gerade tun. Dann etwas Neues beginnen.

Wenn wir starten, sollten wir uns gut überlegen, was wir eigentlich starten wollen. Wo wir hin wollen. Doch wir können noch mehr tun.

Wir können uns noch bessere Voraussetzungen zum Starten schaffen. Nicht einfach blind loslegen. Stattdessen unsere Startbedingungen verbessern. Manchmal sind die Rahmenbedingungen sogar noch wichtiger als die Sache an sich.

Es ist nicht nur wichtig, was du startest, sondern auch wie du startest.

Großzügig und nicht kostenlos

Wenn wir von einem großzügigen Menschen sprechen, denken wir meist an jemanden, der viel gibt. Vor allem Sachen kostenlos gibt. Der seine Ressourcen mit anderen teilt.

Doch bedeutet großzügig zu sein, nicht auch besonders aufmerksam zu sein? Den extra Schritt zu machen, wenn man es nicht muss? Sich Gedanken zu machen, was jemand wirklich will und braucht. Emphatisch und offen zu sein. Jemandem etwas zu bringen, bevor er danach fragt.

Wenn wir großzügig sein wollen, überlegen wir schnell, was wir kostenlos geben können. Wir geben Freebies, haben ein Freemium und veranstalten Giveaways. Doch wir könnten auch großzügig sein, indem wir mehr Zeit und Energie investieren, um für die Menschen wirklich da zu sein. Nicht einfach kostenlos Dinge verbreiten, sondern achtsam mehr Verbundenheit und Fürsorge in unsere Arbeit integrieren.

Schnell geht oft nicht schneller

Wir haben diese Tendenz, Sachen möglichst schnell erledigen zu wollen. Schließlich gibt es so viel zu tun.
Daher machen wir vieles oft halbherzig. Mit den Gedanken eigentlich schon wieder woanders.

Jeder hat sicherlich schon erlebt, dass das nicht unbedingt gut ist. Nicht selten verursacht dieses Vorgehen letztendlich mehr Arbeit. Die Oberflächlichkeit holt uns wieder ein.

Stattdessen können wir einfach ein wenig mehr Zeit investieren. Lieber achtsam sein, bei dem was wir tun. Es nicht einfach nur ganz schnell sondern richtig machen. Dies erhöht nicht nur die Qualität unserer Arbeit, sondern ist am Ende vielleicht sogar weniger Arbeit für uns.

Zeit zu haben, reicht nicht

Es ist nicht ausreichend, einfach nur Zeit für etwas zu haben.
Sicherlich, wir können uns einen Zeitblock in unserem Kalender für eine bestimmte Sache blockieren. So haben wir dann ausreichend Zeit, um diese Sache zu tun. Doch wie oft passiert es, dass wir dann doch etwas anderes tun?

Wahrscheinlich sehr oft. Daher reicht es nicht, einfach nur die Zeit zur Verfügung zu haben. Dafür gibt es zu viele Optionen und Ablenkungen. Wenn wir etwas auch wirklich tun wollen, müssen wir uns diese Zeit auch ganz bewusst nehmen. Uns sagen, dass wir in dieser Zeit nichts anderes tun. Selbst wenn uns spontan eine andere tolle Idee kommt – oder vielleicht sogar gerade dann nicht.

Ist das Glas halb voll oder halb leer?

Sicherlich kennst du die Überlegung. Die Frage, ob das Glas nun halb voll oder halb leer ist. Wenn wir verschiedene Menschen fragen, werden wir sehr unterschiedliche Antworten hören.

Die Idee des Experiments ist zu erfahren, mit welchem Mindset Menschen durch die Welt gehen. Sind sie eher ein Pessimist oder Optimist. Sehen sie das Glas als halb voll oder als halb leer.
Dann können wir schauen, wie sich dieses Mindset auf das Leben dieser Menschen auswirkt. Wer ist glücklicher, lebt länger, hat eine bessere finanzielle Situation, ist gesünder usw.?

Der Pessimist sieht das Glas halb leer. Es wäre zu einfach, zu behaupten, dass diese Menschen immer nur das Schlechte sehen. Das stimmt so nicht.
Selbst sehen sie sich oft als die Realisten. Manchmal wollen sie auch einfach nicht enttäuscht werden. Ihnen geht es oft darum, sich auf Sachen vorzubereiten. Daher ist es besser, von dem Schlimmsten auszugehen. Das führt natürlich schnell dazu, dass man die eine dunkle Wolke am ansonsten blauen Himmel sieht. Wer sucht, der findet.

Der Optimist sieht das Glas halb voll. Diese Menschen sind hoffnungsvoller und suchen das Gute in einer Situation. Das kann schnell zu Selbstüberschätzung oder Fehleinschätzungen von Situationen führen.

Wer hat nun recht? Ist das Glas nun halb voll oder halb leer? Letztendlich geht es nicht darum, recht zu haben. Es geht mir gerade auch nicht um Optimisten oder Pessimisten. Es geht darum, wie wir uns entscheiden, unsere Welt zu sehen.

Es geht um Perspektive.
Es geht um unser Mindset.
Es geht darum, wie wir Dinge wahrnehmen und durchs Leben gehen.
Wir erschaffen unsere Realität.
Wie wir durch die Welt gehen, entscheidet, wie unsere Welt ist.

Natürlich können wir nicht komplett kontrollieren, wie wir unsere Umgebung wahrnehmen und auf Sachen reagieren. Doch wir haben einen großen Einfluss darauf. Wir können uns üben, Sachen auf eine bestimmte Art und Weise zu sehen. Wir können unser Mindset ändern. So können wir komplett verändern, wie wir die Welt erleben.

Sehen Optimisten eine Welt, die es so nicht gibt? Malen sie sich die Welt schön? Das kann man sicherlich so sehen. Man kann es aber auch anders sehen.
Um beim Glas zu bleiben: Optimisten orientieren sich vielleicht sogar mehr an der Realität. Schließlich beschreiben sie, was wirklich da ist. Sie beziehen sich auf das Wasser. Die Pessimisten beziehen sich auf etwas, das nicht da ist.

Nun könnte man das Ganze auch noch ganz anders sehen. Man könnte meinen, dass beide Sichtweisen falsch seien.
Das Glas ist weder halb voll noch halb leer. Stattdessen ist das halb voll mit Wasser und halb voll mit Luft. Es ist also komplett voll. Schließlich ist es voller Atome, aus denen die Luft und das Wasser bestehen. Nur weil wir etwas nicht sehen, heißt es nicht, dass es nicht da ist. Es kann trotzdem einen großen Einfluss auf unser Leben haben.

Ist das Glas nun ganz voll? Wieder könnte man es anders sehen. Sicherlich ist es voller Atome. Doch bestehen Atome nicht zu über 99,99% aus keiner Materie? Aus leerem Raum? Man könnte also meinen, dass das ganze Glas eigentlich leer sei. Schließlich ist die winzige Menge Materie vernachlässigbar.

Diese Betrachtungsweise würde uns jedoch dazu führen, dass das Glas auch aus Atomen aufgebaut ist. Das ganze Glas ist also eigentlich hauptsächlich Leere. Wir haben also kein halb leeres oder halb volles Glas, sondern kein Glas? Und überhaupt, warum meinen wir, dass es ein Glas gäbe? Weil wir irgendetwas wahrnehmen? Letztendlich haben wir keine Chance wirklich zu wissen, ob irgendetwas real ist.

Wohin führt uns das Ganze? Womit enden wir? Vielleicht und nur vielleicht hat derjenige, der eine eindeutige Antwort auf die Frage mit dem Glas sucht, nicht ganz verstanden, worum es geht. Am Ende geht es um dich und was du mit diesen Erkenntnissen machst.

Fokus nur mit Perspektive

So viele Menschen leben in ständiger Ablenkung. Unentwegt auf ihre Umgebung reagierend. Teilweise völlig ohne Fokus.

Erst wenn etwas nicht stimmt. Wenn etwas wirklich wehtut, fokussieren wir uns darauf. Dann wollen wir es ändern und lösen. Doch ist das nicht genau eine Situation, in der wir nicht zu stark fokussieren sollten?

In Momenten, in denen etwas schlecht läuft, lohnt es sich, etwas Abstand zu gewinnen. Zu schauen, was zeitlos an dieser Situation ist. Welche grundlegenden Prinzipien wirken.

Lasst uns deutlich fokussierter durchs Leben gehen. Doch immer mit der richtigen Perspektive.