Die Zeit nutzen

Wenn die Welt aus den Fugen gerät, ist es naheliegend, voller Unsicherheit, Zweifel und Sorgen zu sein. Wenn die Welt stehen bleibt, können auch wir stehen bleiben. Wir können hoffen, dass bald alles wieder gut ist. Wir können warten, bis alles wieder normal ist.

Wir können die Zeit jedoch auch nutzen. Uns etwas weniger sorgen. Stattdessen unser Schicksal selbst in die Hand nehmen. Versuchen, unsere Welt und die anderer zumindest ein wenig besser zu machen. Wir können lernen und uns weiterentwickeln. Wir können an Projekten arbeiten, die sonst zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Wir können das Gute in dieser Situation sehen.

Selbst in Zeiten voller Unsicherheit kann jeder von uns aktiv werden. Besonders in solchen Zeiten brauchen wir mehr Menschen, die aktiv werden. Die anführen. Die sich verbinden. Die etwas besser machen.

Weder Geld noch Zeit ist die limitierende Ressource

In den meisten Fällen ist nicht Geld die Ressource, die uns am meisten fehlt. Zeit ist es auch nicht.
Wenn wir eine neue Initiative starten. Wenn wir versuchen, ein Problem zu lösen oder ein Business zu skalieren, sehen wir als größtes Hindernis meist einen Mangel an Geld oder Zeit. Doch was uns in den meisten Fällen am ehesten fehlt, ist Kreativität.
Wenn wir genügend Kreativität besitzen, können wir einen Mangel an Geld oder Zeit ausgleichen. Andersherum klappt es nicht wirklich.

Wie du von außergewöhnlichen Menschen respektiert wirst

Der Weg, um die Aufmerksamkeit und den Respekt von außergewöhnlichen Menschen zu erhalten, ist simpel: Mache außergewöhnliche Arbeit. Schaffe außergewöhnliche Dinge.

Suche nicht nach Hacks oder Abkürzungen. Fokussiere dich nicht auf die anderen. Fokussiere dich stattdessen auf deine Arbeit. Werde selbst ein außergewöhnlicher Mensch. Gleiches zieht Gleiches an. Was dich an anderen Menschen begeistert, kann auch andersherum funktionieren.

Lösungen für unsere Probleme finden

Wir sind ständig dabei, Probleme zu lösen. Immer wieder begegnen wir Herausforderungen, die es zu überwinden gilt. Doch zu oft bleiben wir an der Oberfläche.

Die wirklich wichtigen Lösungen sind jene, zu denen wir die Probleme nicht kennen. Oft sind wir viel zu beschäftigt, um sie zu erkennen. Wer ständig im Hamsterrad aktiv ist, sieht schnell das Hamsterrad nicht mehr.

Was wir brauchen, ist etwas Distanz. Eine Pause. Wir müssen gelegentlich mal aussteigen. So können wir uns besinnen, was uns wirklich wichtig ist. So können wir unsere wahren Herausforderungen identifizieren. Erst dann können wir Lösungen dafür finden.

Verbesserung durch Wegnehmen

Zu oft verfallen wir der Annahme, wir müssten etwas hinzufügen, um etwas zu verbessern. Doch häufig machen wir etwas erst wirklich großartig, wenn wir Dinge wegnehmen. Das gilt vor allem für unser eigenes Leben.

Statt uns ständig darauf zu fokussieren, was wir tun können und sollten, können wir uns darauf fokussieren, was wir nicht mehr tun wollen.

Man könnte das auch als eine negative Herangehensweise an das Leben bezeichnen. Tatsächlich ist daran jedoch nichts schlecht. Viel mehr ist es eine umgekehrte Herangehensweise zu der des Hinzufügens.

»Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann.«
– Antoine de Saint-Exupéry

Was würde den Tag erfolgreich machen?

Wie oft bist du am Abend schlafen gegangen und hattest das Gefühl, an diesem Tag nichts wirklich geschafft zu haben? Kein wirklich befriedigendes Gefühl.
Dabei liegt es oft gar nicht daran, dass wir nichts getan haben. Stattdessen tun wir an diesen Tagen oft nichts Bedeutungsvolles. Oder sind uns dessen einfach nicht gewusst.

Um dies zu verhindern, können wir uns jeden Morgen diese Frage stellen: Was würde den Tag erfolgreich machen?

Was müssten wir heute tun, damit wir abends das Gefühl haben, dass der Tag erfolgreich war? Welche eine kleine Sache würde dafür reichen?

Und dann tun wir genau das! Wenn wir kontinuierlich dran bleiben, machen wir so täglich einen kleinen Fortschritt. Doch nicht nur das. Zusätzlich haben wir auch jeden Tag das Gefühl, erfolgreich gewesen zu sein. Dieses Gefühl jeden Tag zu haben, ist unglaublich wertvoll. Es gibt uns Kraft, Energie und lässt uns noch größere Sachen schaffen.

Und selbst wenn wir einmal einen Tag gar nichts Bedeutungsvolles machen, ist das auch völlig in Ordnung. Schließlich wissen wir, dass wir an den vielen anderen Tag erfolgreich sind.

Indem wir uns täglich diese Frage stellen, hinterfragen wie auch ständig, was für uns Erfolg bedeutet. Wir fokussieren uns auf kleine, bedeutungsvolle Schritte. Wir bauen Momentum auf. Also, was würde deinen Tag heute erfolgreich machen?

Zeit als Multiplikator

Zeit ist weder dein Freund noch dein Feind. Der Zeit ist es egal, wie es dir geht oder was aus dir wird.

Doch Zeit ist alles andere als irrelevant. Und dir ist die Zeit sicherlich auch nicht egal. Je nachdem was du tust, kannst du die Zeit zu deinem Freund oder Feind machen.

Zeit vergrößert den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg. Für dich kann es sich anfühlen, als wäre die Zeit auf deiner Seite oder gegen dich. Wovon auch immer du mehr reinsteckst, davon bekommst du mehr raus.

Zeit ist die größte Kraft von Veränderung. Schlechte Gewohnheiten machen die Zeit zu deinem Feind. Gute Gewohnheiten machen die Zeit zu deinem Freund. Du entscheidest.

Mehr Produktivität für die eigenen Träume

Wenn wir produktiver werden wollen, denken wir meistens daran, was wir alles mehr machen können. Wie wir mehr erledigen können. Am Ende mehr Geld verdienen. Noch erfolgreicher sein. Oder auch eine größere positive Veränderung herbeiführen.

Doch der größte Mehrwert einer gesteigerten Produktivität liegt vielleicht gar nicht darin. Indem wir produktiver sind, können wir Sachen machen, die wir sonst nie tun könnten. Es geht darum, dass wir unseren Träumen, Wünschen, Visionen und Ideen die Möglichkeit geben, Realität zu werden.

Dies sind zugleich die größten Kosten von Unproduktivität. All die nicht gelebten Träume und Ideen.

Die große Ironie der Produktivität liegt doch darin, dass es vor allem darum geht, weniger zu tun. Weniger unnötige Sachen. Dafür mehr Zeit für die wichtigen Sachen zu haben.